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Bayerischer Mittelstandspreis für Albert K. Still

Horst Seehofer ehrt den Firmengründer der AVAG Holding SE für sein Lebenswerk.

Nürnberg-Erlangen. Große Ehre für Albert K. Still. Ministerpräsident Horst Seehofer zeichnete den Aufsichtsratsvorsitzenden der AVAG Holding SE in der Heinrich-Lade-Halle Erlangen am 15. Oktober mit dem Mittelstandspreis der Bayerischen Mittelstandsunion für sein Lebenswerk aus. „Ich freue mich sehr über die Auszeichnung und fühle mich geehrt“, sagte Still. „Wir sind stolz auf unsere Augsburger Wurzeln. In Bayern fördert und fordert die Politik den Mittelstand und hat viel Verständnis für die Unternehmen. Das sind beste Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen und leistungsstarken Mittelstand.“

Mit dieser  Auszeichnung ehrt die Bayerische Mittelstandsunion alle zwei Jahre Firmen und Unternehmer, die unter anderem durch herausragende Leistungen und besondere regionale Verbundenheit den Qualitätsstandort Bayern mit ihrem Know-how unterstützen und bereichern. Die Preisträger werden anhand von Kriterien wie erfolgreiche Unternehmensführung, Ausbildungs- und Übernahmequote, überdurchschnittliche Innovations- und Zukunftsorientierung, Schlüsselfunktion für die regionale Wirtschaft sowie für soziales und gesellschaftliches Engagement geehrt. Nach der Preisverleihung spendete Albert K. Still auf dem Bayerischen Mittelstandstag 10.000 Euro an die Flutopferhilfe Simbach. „Wer alles verliert ist auf die Hilfe seiner Mitmenschen angewiesen. Ich hoffe, dass dieser Beitrag den Menschen vor Ort etwas Hoffnung gibt“, sagt Still. Nachdem der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer auf dem Stand der AVAG Holding SE die Firmenchronik des Autohauses signierte, nahm er den symbolischen Scheck aus den Händen von Albert K. Still entgegen.   

Albert K. Still ist ein Pionier des Autohandels in Deutschland. Seit 50 Jahren prägt er die Entwicklung des Augsburger Familienunternehmens und führte die Automobilhandelsgruppe als Vorstands- und Aufsichtsratschef zu einer der absatzstärksten Autohäuser in Deutschland. Als sein Großvater Albert Sigg 1915 eine Schmiedewerkstatt in Augsburg gründete, ahnte niemand, dass sich daraus ein großes Unternehmen voller innovativer Kraft entfalten würde. Aus der Schmiede entwickelte sich ein Händler für BMW-, NSU- und Horex-Motorräder. Nach dem 2. Weltkrieg baute der Schwiegersohn von Albert Sigg, Josef Still, die Firma weiter aus – bis zum Opelvertragshändler (1. Januar 1963). 1972 stieg Sohn Albert K. Still in die Geschäftsleitung ein. Zu diesem Zeitpunkt beschäftigte das Autohaus 52 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Umsatz von rund zehn Millionen Mark. In den 80iger Jahren expandierte das Autohaus von Füssen über Kempten bis München.

Nach dem Mauerfall folgte die nächste Expansion in die neuen Bundesländern nach Dresden, Leipzig, Chemnitz und Halle. Aufgrund der rasanten Entwicklung gründete Still die AVAG Holding AG. Als Dach- und Finanzierungsgesellschaft unterstützten und beraten die AVAG-Mitarbeiter die Autohäuser im Tagesgeschäft, so dass sich die Geschäftsführer vor Ort ganz auf ihr Tagesgeschäft konzentrieren können. Nach Gründung der Holding 1991 folgte die Ausweitung nach Kroatien, Österreich, Polen und Ungarn. 2006 verabschiedete sich Albert K. Still aus dem operativen Geschäft und übernahm den Vorsitz des Aufsichtsrates. Seit 2014 führen die Söhne Albert C. und Roman Still gemeinsam das Familienunternehmen als Vorstandssprecher in der vierten Generation – zusammen mit den Vorständen Markus Kruis und Ulf Pfeiffer - erfolgreich weiter.